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EGD-Konzern zieht Bilanz für 2025: Stabilität, starke Investitionen und digitale Impulse

Emmerich am Rhein, 16. Dezember 2025. Die Emmericher Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH (EGD) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit gezielten Investitionen, einer stabilen Versorgungslage und digitalen Angeboten, wie der Emmerich-App, hat der kommunale Konzern mit seinen Konzerngesellschaften seine Rolle als verlässlicher Partner für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft weiter gestärkt.

Emmerich-App: Digitale Services mit echtem Mehrwert
Die Emmerich-App hat sich 2025 als fester Bestandteil im digitalen Alltag vieler Emmericher*innen etabliert. Seit ihrem Start Ende Oktober 2024 zählt sie bereits über 9.200 Nutzerinnen und Nutzer. Ein klares Zeichen dafür, dass das Angebot, das die Stadtwerke Emmerich gemeinsam mit der Stadt Emmerich und der Wirtschaftsförderung entwickelt und betreut haben, gut angenommen wird. Ein besonderer Fokus liegt auf den Self-Service-Funktionen, die insbesondere von Kundinnen und Kunden der Stadtwerke genutzt werden. Viele von ihnen haben 2025 erneut ihre Zählerstände über die App übermittelt – eine einfache, schnelle und papierlose Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice. Auch der Zugang zum Online-Kundenportal mit Abschlagsänderungen, Verbrauchsübersichten und weiteren nützlichen Funktionen lassen sich bequem über die App steuern. „Die App ist für uns mehr als nur ein Informationskanal – sie ist ein zentraler Baustein der digitalen Weiterentwicklung unseres Kundenservice“, erklärt Tobias Mies, Prokurist der Stadtwerke Emmerich. „Als moderner Energieversorger ist es unser Anspruch, einfache und nutzerfreundliche Lösungen anzubieten, rund um die Uhr.“

Neu hinzugekommen ist vor Kurzem die „Angebotewelt“, in der lokale Unternehmen – insbesondere aus dem Einzelhandel – ihre Vorteilsangebote platzieren können. Damit wird nicht nur der Mehrwert für die Nutzerinnen und Nutzer erweitert, sondern auch die Innenstadt belebt. „Unser Ziel ist es, die App kontinuierlich weiterzuentwickeln, mit Fokus auf den konkreten Alltagsnutzen für die Menschen in Emmerich“, so Mies weiter. Für 2026 sind u. a. exklusive App-Vorteile für Stadtwerke-Kundinnen und -Kunden geplant.

Energiepreise: Spürbare Entlastung ab Februar 2026
Zum 1. Februar 2026 senken die Stadtwerke Emmerich die Preise in der Grundversorgung – und das trotz gestiegener Netzentgelte im Gasbereich sowie höherer Umlagen und Abgaben im Stromsektor. Beim Strom reduziert sich der Arbeitspreis um 2,00 Cent pro Kilowattstunde auf 37,98 ct/kWh (brutto). Gleichzeitig steigt der jährliche Grundpreis um 15,28 Euro auf 120,00 Euro (brutto). Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.600 kWh ergibt sich daraus eine Entlastung von rund 57 Euro pro Jahr. Bei der Grundversorgung mit Erdgas sinkt der Arbeitspreis um 1,00 Cent pro Kilowattstunde auf 11,77 ct/kWh (brutto). Der Grundpreis erhöht sich um 24,99 Euro auf künftig 142,80 Euro (brutto) jährlich. Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh profitieren so von einer jährlichen Ersparnis von etwa 175 Euro. „Diese Entwicklung ist insbesondere auf den Wegfall der Gasumlage und die sich entspannende Lage an den Energiemärkten zurückzuführen“, erläutert Ingo Sigmund, Bereichsleiter für Energiebeschaffung und Vertrieb. „Trotz gestiegener Netzentgelte und Umlagen gelingt es uns, unsere Kundinnen und Kunden spürbar zu entlasten.“ Die Stadtwerke Emmerich gehören damit weiterhin zu den günstigsten Grundversorgern für Strom und Gas in der Region.

Erneuerbare Energien: Erste Erzeugungsanlagen kommen 2026
Mit der im Juni 2024 gegründeten Gesellschaft ERNI Erneuerbare Niederrhein GmbH, gemeinsam mit den Stadtwerken Kleve und Goch, treiben die Stadtwerke Emmerich den Ausbau regenerativer Energie in der Region voran.

Aktuell liegt das Investitionsvolumen der Gesellschaft im zweistelligen Millionenbereich. Im Jahr 2025 wurden zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen beauftragt, die im Laufe des Jahres 2026 errichtet und in Betrieb genommen werden. Ergänzend investieren die Stadtwerke in leistungsfähige Batteriespeicher und Windenergieanlagen. Ziel ist es, langfristig grünen Strom direkt für die Region zu produzieren.

Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur
Auch im kommenden Jahr investieren die Stadtwerke gezielt in den Ausbau und die Modernisierung der Versorgungsnetze. Mit dem Bau eines neuen Schalthauses an der Duisburger Straße und der Planung eines weiteren Standorts in Hüthum wird ein wichtiger Grundstein für die Netzstabilität gelegt.

Ein zentrales Projekt wird der Auftrag der Autobahn GmbH sein, den Rastplatz an der A3 an das Stromnetz anzubinden, da dort künftig ein Ladepark für LKWs entstehen soll. Die Stadtwerke stellen hier einen Netzanschluss mit 4,5 Megawatt Leistung her, bei einem Investitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro. „Ziel all dieser Maßnahmen ist es, die Versorgungssicherheit von Emmerich nachhaltig zu sichern und die Netze zukunftsfähig zu machen“, sagt Steffen Borth, Geschäftsführer der Stadtwerke Emmerich.

Trinkwasserversorgung: Ausbau und Preisstabilität
Die Trinkwasserversorgung bleibt ein zentraler Investitionsbereich. Seit 2017 wurden die Wasserpreise weitgehend stabil gehalten. Zum 1. September 2025 erfolgte eine moderate Anpassung. Für das Jahr 2026 bleiben die Trinkwasserpreise unverändert stabil. Gleichzeitig laufen wichtige Projekte zur Sicherung der Versorgung: „Die Stadtwerke investieren in einen neuen Trinkwasserbehälter, zusätzliche Brunnenanlagen und die Digitalisierung der Infrastruktur. Auch ein neues Wassergewinnungsgebiet ist in der Genehmigungsplanung. Das Gesamtvolumen für die kommenden fünf Jahre liegt bei rund 5 Millionen Euro“, erklärt Borth. Darüber hinaus legen die Stadtwerke großen Wert auf die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit: Zahlreiche Kita- und Schulgruppen informierten sich vor Ort über die Trinkwassergewinnung und -aufbereitung, unter anderem im Kontext von Nachhaltigkeit.

Erdgasumstellung: Emmerich ist vorbereitet
Im Rahmen der bundesweiten Umstellung von L- auf H-Gas finden die Schaltungen in Emmerich am 14. April und 9. Juni 2026 statt. Je nach Gerätetyp erfolgt die Anpassung individuell. „Alle betroffenen Haushalte werden etwa drei Wochen vor dem Termin schriftlich informiert“, so Borth. Der Projektverlauf sei bisher reibungslos und im Zeitplan. Informationen zum Ablauf finden interessierte Bürgerinnen und Bürger unter www.erdgasumstellung-emmerich.de.

Photovoltaik: Mein Sonnenstrom bleibt gefragtes Angebot
Mit über 200 Kundinnen und Kunden in Emmerich verzeichnet das Produktpaket „Mein Sonnenstrom“ weiterhin stabile Nachfrage. „Nach der Hochphase während der Energiekrise beobachten wir aktuell zwar eine gewisse Investitionszurückhaltung, das Interesse am Gesamtpaket mit Speicher und Betreuung bleibt aber hoch“, so Ingo Sigmund.

Embricana: Neue Preise ab März 2026 – Vorteil für Stadtwerke-Kunden
Zum 1. März 2026 wird im Freizeit- und Sportbad Embricana eine Preisanpassung der Sauna- und Badpreise vorgenommen. „Grund hierfür sind gestiegene Betriebs- und Energiekosten, die eine Anpassung der Eintrittspreise unumgänglich machen“, erklärt Embricana-Geschäftsführer Steffen Borth. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Emmerich mit einem aktiven Strom- oder Gasvertrag können jedoch weiterhin zu den gewohnten Konditionen ins Schwimmbad: Über ein exklusives Angebot in der Emmerich-App erhalten sie einen Rabatt auf den Eintrittspreis, sodass sich die angekündigte Erhöhung für den Schwimmbadbereich nicht auf ihren Besuch auswirkt.

Auch im Jahr 2025 bleibt das Embricana ein stark nachgefragter Treffpunkt für Freizeit und Erholung: Im Saunabereich wird zum dritten Mal in Folge die Marke von über 40.000 Gästen überschritten.

Port Emmerich: Investitionsprogramm kurz vor dem Abschluss – Übergabe des Krans zum Jahresende geplant

Die Sanierung der Kranbahn am Containerterminal der Port Emmerich GmbH wurde im Laufe des Jahres 2025 erfolgreich abgeschlossen. Nach dem vollständigen Neubau der landseitigen sowie der Sanierung der wasserseitigen Kranbahn wurde inzwischen auch der neue Containerkran errichtet. Der neue Kran befindet sich aktuell in der Testphase. Die offizielle Inbetriebnahme und Übergabe sind zum Jahreswechsel 2025/2026 vorgesehen. „Mit der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahme schaffen wir die Voraussetzungen für einen leistungsfähigen, modernen und zukunftsorientierten Containerumschlag in Emmerich“, erklärt Tobias Mies, Geschäftsführer der Port Emmerich GmbH. Der nächste Schritt ist der Ersatz der zweiten Kranbrücke im Terminal. Hierzu werden auch im neuen Jahr die Planungen weiter vorangetrieben.

EGE: Fokus auf Innenstadtentwicklung
Auch Erschließungsgesellschaft Emmerich am Rhein mbH (EGE) blickt auf ein aktives Jahr zurück. Projekte und Objekte in der Kaßstraße und die Entwicklung des ehemaligen Postgebäudes bleiben zentrale Projekte der kommenden Jahre.

EGD mit positivem Jahresergebnis
Die Emmericher Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen schließt das Jahr 2024 mit einem Jahresergebnis von rund 900.000 € ab, welches vollständig an die Stadt Emmerich abgeführt wird. „Das zeigt, dass wirtschaftliche Stabilität und langfristige Investitionen in die kommunale Daseinsvorsorge Hand in Hand gehen können“, so Tobias Mies, Geschäftsführer der EGD.